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Flughafen Düsseldorf begeht schwere vorsätzliche Körperverletztung

Fluglärm über wohngebieten – gesundheit unter druck

Flughafenlärm als Körperverletzung – Wenn Grundrechte der Gesundheit verletzt werden

In meinen Augen begeht der Flughafen Düsseldorf durch seinen permanenten Lärm- und Schadstoffausstoß eine schwere, systematische Körperverletzung – unterstützt durch politische Untätigkeit. Der dabei entstehende gesundheitliche Schaden betrifft nicht nur mich, sondern hunderttausende Menschen in der Region. Die ständige Belastung durch Lärm, der als chronischer Stressfaktor wissenschaftlich belegt ist, stellt aus meiner Sicht eine Form vorsätzlicher Körperverletzung dar – denn Behörden, Airlines und Betreiber wissen um die Folgen und nehmen sie billigend in Kauf.

Gesundheitlich unzumutbar – auch laut Verfassung

Artikel 2 Absatz 2 des Grundgesetzes sichert jedem Menschen das Recht auf körperliche Unversehrtheit zu. Dieses Grundrecht wird durch den andauernden Fluglärm und die Emissionen des Düsseldorfer Flughafens verletzt. Anstatt Schutzmaßnahmen umzusetzen, werden wirtschaftliche Interessen vor die Gesundheit gestellt. Selbst an Feiertagen wie Pfingsten oder an Sonntagen – Zeiten, die laut christlicher Tradition und grundgesetzlicher Religionsfreiheit besonders geschützt sein sollten – finden Starts und Landungen in hoher Frequenz und mit überlauten Düsentriebwerken statt. Das ist nicht nur rücksichtslos, sondern rechtsstaatlich bedenklich.

Lärm ist kein „Kollateralschaden“ – sondern nachweisbare Gesundheitsgefahr

Zahlreiche Studien, unter anderem der Weltgesundheitsorganisation (WHO), belegen den Zusammenhang zwischen Dauerlärm und Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlafstörungen, Depressionen und kognitiven Beeinträchtigungen. Dass dies in dicht besiedelten Regionen wie dem Niederrhein oder Ruhrgebiet nicht zu politischen Konsequenzen führt, sondern durch Landesregierungen und Bundesregierung aktiv mitgetragen wird, ist Ausdruck einer grundsätzlichen Schieflage: Hier zählt offenbar der Konsumtourismus nach Mallorca oder der Inlands-Businesstrip mehr als das Wohl der Bevölkerung.

Klimaschäden durch Kerosin – der andere Teil der Körperverletzung

Zu den Lärmfolgen kommen die klimarelevanten Emissionen hinzu. Der Ausstoß von CO₂, Feinstaub und anderen Schadstoffen durch Starts und Landungen wirkt sich nicht nur lokal, sondern global zerstörerisch aus. Der Luftverkehr trägt messbar zur Klimaerwärmung bei – und damit zu Flucht, Hunger, Dürren, Extremwetter und zur Zerstörung von Lebensgrundlagen für Millionen Menschen und Tiere weltweit. Auch das ist eine Form struktureller Gewalt, die aus Bequemlichkeit und wirtschaftlichem Profit weiter toleriert wird.

Recht auf Ruhe, Schutz der Gesundheit – längst untergraben

Die Verordnungen zur Sonn- und Feiertagsruhe, das Recht auf Religionsausübung, die Verpflichtung zum Gesundheitsschutz: Sie alle wurden im Zusammenhang mit dem Luftverkehr faktisch außer Kraft gesetzt. Der tatsächliche Geist der politisch Verantwortlichen wird darin sichtbar, dass Wirtschaftslobbyismus, Steuerinteressen und Wachstumsdogmen offenkundig über dem Schutz der Bürger stehen. Das Vertrauen in den Staat schwindet, wenn sich die Politik derart von ihren verfassungsrechtlichen Pflichten entfernt.

Mein Appell

Ich fordere ein sofortiges Umdenken: klare Lärmobergrenzen, Nachtflugverbote, ein Stopp innerdeutscher Kurzstreckenflüge, Investitionen in Bahnverkehr und die Rückverlagerung von Mobilität auf umweltfreundliche Alternativen. Flughäfen dürfen nicht länger rechtsfreie Räume bleiben, in denen wirtschaftliche Interessen systematisch über Gesundheit und Grundrechte gestellt werden.

Meine Meinung.

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