Hosteurope hat grundsätzlich einen hervorragenden, freundlichen und kompetenten Support, ist aber aktuell kaum erreichbar wegen der Migration der E-Mail-Konten.
Kurzzusammenfassung für Eilige:
Kurzzusammenfassung für Eilige:
- Grundsätzlich freundlicher, kompetenter Support, aber aktuell kaum erreichbar wegen der Migration der E-Mail-Konten.
- Wartezeiten selten unter 40 Minuten in der Hotline – schnelle Hilfe ist faktisch ausgeschlossen.
- GoDaddy als Eigentümer stellt offenbar zu wenig Personal für eine reibungslose Migration bereit.
- Praktische Tipps: Ticket statt Hotline, Off-Peak-Zeiten nutzen, temporäre Weiterleitungen, Einstellungen dokumentieren.
Der Kundenservice von Hosteurope ist hervorragend, freundlich und hilfsbereit. Derzeit ist er jedoch wegen der Migration der E-Mail-Konten schwer erreichbar – mit Wartezeiten jenseits der 40 Minuten, was schnelle Hilfe verhindert.
Worum es hier geht
Hosteurope arbeitet nach unserer Kenntnis an einer umfassenden Migration der E-Mail-Infrastruktur. Solche Umstellungen sind technisch sinnvoll und oft notwendig, führen in der Praxis aber zu Rückfragen: ausbleibende Mails, Zertifikatsmeldungen, neue Servernamen oder Login-Probleme. Genau in dieser Phase benötigen wir Kunden kurze Wege zum Support – stattdessen hängt die Hotline aktuell in langen Warteschleifen fest.
Stand: 31. August 2025.
Was hinter der E-Mail-Migration steckt
Typisch für eine Umstellung dieser Größe sind mehrere parallele Änderungen. Aus Erfahrung und gängigen Best Practices ergeben sich insbesondere diese Punkte:
Typische Änderungen in der Praxis
- Neue Servernamen (IMAP/POP/SMTP) und ggf. neue Ports oder TLS-Vorgaben führen zu Konfigurationsfragen in Mail-Apps.
- SSL-/TLS-Zertifikatswechsel erzeugt „Serveridentität konnte nicht überprüft werden“-Hinweise, bis die neuen Zertifikate überall greifen.
- Auth-Änderungen (z. B. erzwungene Passwort-Resets oder App-Passwörter) können Logins blockieren, bis alle Geräte aktualisiert sind.
- DNS-Propagation (MX, SPF, DKIM, DMARC) benötigt Zeit; in Übergangsphasen kann Zustellung verzögert sein.
- Rate-Limiting und temporäre Drosselungen schützen die Plattform, treffen aber Spitzenlasten besonders hart.
Erreichbarkeit: 40+ Minuten Warteschleife
Aktuell wird ein Anruf beim Support selten unter 40 Minuten angenommen. Das ist in einer Migrationsphase schlicht nicht tragbar. Wer gerade nicht senden oder empfangen kann, braucht sofortige Hilfe – nicht erst nach drei oder vier Musikschleifen. Die Mitarbeitenden selbst sind weiterhin freundlich und kompetent; das Problem ist die Erreichbarkeit.
Organisatorische Verantwortung bei GoDaddy
Hosteurope gehört zu GoDaddy. Der Eindruck drängt sich auf, dass nicht genügend Personal für Hotline und Backoffice eingeplant wurde, um diese Migration zügig und kundenfreundlich zu stemmen. Ergebnis: ein schlechtes Service-Erlebnis in genau dem Moment, in dem es auf Reaktionsgeschwindigkeit ankommt.
Folgen für uns Kunden
- Produktivitätsverlust durch lange Wartezeiten und verzögerte Fehlerbehebung.
- Kommunikationsrisiken (verzögerte oder verpasste Mails) in Projekten und mit Kundschaft.
- Zusatzaufwand für temporäre Workarounds und Dokumentation der Änderungen.
Was Sie jetzt tun können: Sofortmaßnahmen
- Ticket statt Hotline: Wenn möglich, ein Support-Ticket mit präziser Fehlerbeschreibung, Screenshots und Zeitstempeln eröffnen. So landet Ihr Fall in der Warteschlange, ohne dass Sie in der Leitung hängen.
- Webmail testen: Prüfen Sie, ob Versand/Empfang im Webmailer funktioniert. Klappt das, liegt das Problem häufig an Client-Einstellungen.
- Temporäre Weiterleitung: Richten Sie, falls verfügbar, eine Weiterleitung auf ein Ausweichpostfach ein, um erreichbar zu bleiben.
- Konfiguration dokumentieren: Alte und neue Serverdaten, Ports, Auth-Methode, SSL/TLS notieren. Änderungen an allen Geräten (Desktop, Notebook, Smartphone) synchron umsetzen.
- DNS-Einträge prüfen: SPF, DKIM und DMARC gemäß Anbieter-Vorgaben abgleichen, insbesondere nach Domain- oder Serverwechseln.
- Fehler systematisch eingrenzen: Anderen Client testen, IMAP/SMTP einzeln prüfen, Zertifikatsmeldung exakt protokollieren. Je genauer die Informationen, desto schneller die Lösung.
Fazit
Der Hosteurope-Support bleibt freundlich und fachkundig – wenn man ihn erreicht. In der aktuellen E-Mail-Migration ist die Erreichbarkeit jedoch schlecht. Wartezeiten über 40 Minuten sind keine Ausnahme, sondern eher die Regel. Der Mutterkonzern GoDaddy stellt offensichtlich zu wenig Ressourcen bereit, um die Migration kundenverträglich abzuwickeln. Wer jetzt handlungsfähig bleiben muss, sollte Tickets nutzen, Off-Peak anrufen und temporäre Workarounds einplanen – bis die Lage sich normalisiert.
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